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Thema: Rechtsschutzversicherung / gewerbliche Haftpflicht

  1. #1
    Administrator Bergwanderer Avatar von Florian
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    Rechtsschutzversicherung / gewerbliche Haftpflicht

    Hallo Leute,

    mal eine andere Frage an euch... Hat jemand Erfahrungen mit gewerblichen Versicherungen gemacht? Ich denke, dass es sehr wichtig ist sich abzusichern, falls doch mal irgendwelche suspekten Anwälte um die Ecke kommen und nicht nur für Verwirrung sorgen, sondern auch für Anwaltskosten.

    Wir deckt man solche Sachen am besten ab? Mit einer gewerblichen Haftpflichtversicherung oder benötigt man direkt eine Rechtsschutzversicherung?

    Beispiel:
    Ich bewerbe Produkte über Amazon. Das sind ja nun nicht meine... Trotzdem könnte mal jemand auf die Idee kommen, mir eine Mail zu schreiben und sich zu beschweren, weil ein Produkte nicht seinen Ansprüchen entspricht o.ä., kann ja durchaus passieren. Reicht dann ein Verweis auf Amazon?

    Was ist wenn Sie direkt mit einem Anwalt kommen? Dann sollte man selber ja auch einen Anwalt einschalten...

    Oder ein Kunde verletzt sich an einem Produkt und macht mich (obwohl ich nur empfehle) dafür verantwortlich. Reicht dann auch ein Verweis zu Amazon? Ich denke mit einem Anwalt im Rücken ist man da auf der sicheren Seite.

    - Aber was benötigt man dafür?
    - Welche Versicherungen?
    - Was mit unbedingt mit in der Versicherung drin sein?

    Danke für eure Hilfe
    Grüße
    Florian
    Der Weg ist das Ziel.

  2. #2
    Administrator Bergwanderer Avatar von Ultima
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    Hi Florian,

    wie du selber schon sagst, das sind nicht deine. Du bist auch kein Zwischenhändler oder ähnliches, du bewirbst das Produkt lediglich. Der Verkäufer muss Reklamationen, Umtäusche, Widerrufe usw. bearbeiten. Hierfür gibt es gewisse zeitlichen Rahmen in allen Bereichen. Ohne eine Rechnung (die du ausstellst) mit dem Zeitpunkt des Kaufes kannst du nicht festlegen, wer zu was und ob überhaupt zu etwas verpflichtet ist.

    Wenn ein Käufer sich an einem Produkt verletzt, muss erstmal geklärt werden ob es ein Fehler am Produkt ist oder ob der Nutzer es durch eigene Dummheit geschafft hat. Hier muss sich aber der Hersteller des Produktes verantworten. Du solltest dir dann allerdings überlegen ob du das Produkt weiter bewirbst.

    Ich bin aber kein Anwalt, ich kann und darf dir hier keine rechtliche Beratung geben.


    Schöne Grüße
    Thomas

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  4. #3
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    Hey Florian,

    ich habe mich schon Ende letzten Jahres mit dem Thema auseinander gesetzt. Das für mich beste Ergebnis war Exali.
    Abgeschlossen habe ich sie noch nicht, jedoch im Hinterkopf wenn ich mich bald im HR eintragen muss.
    Besonders was Rechtsverletzungen angeht. Man bemüht sich alles richtig zu machen, aber es kann immer mal doch etwas kommen.

    An das von Dir beschrieben Szenario glaube ich eher weniger. Fragt sich nur in welchen Bereichen Du noch Tätig bist. Ich mache für andere Firmen das Webdesign und Online-Marketing. In diese Richtung abgesichert zu sein ist meiner Meinung nach auch empfehlenswert.

    Lg
    Ayleen

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