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Thema: Eine Firma gründen

  1. #1
    Benutzer Spaziergänger
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    Eine Firma gründen

    Hallo,

    weiß jemand ab wann man eine eigene Firma gründen sollte/muss?

    Wenn ich jetzt eine Nischenseite betreibe und mit dieser Seite sagen wir 100-200 Euro pro Monat verdiene, muss ich dann schon eine eigene Firma gründen, oder nicht?

    Wie sieht das mit versteuern aus?
    Wenn ich z.B. ein eigenes Ebook verkaufe, muss ich da Steuern zahlen und ab wann?
    Wenn ich 1 Sale pro Monat mache auch?
    Gibt es da irgendwelche Freibetragsgrenzen?

    Ich hab einfach ein wenig Angst, dass ich als Hobby eine Sales Page erstelle, auf der ich ein Ebook verkaufe und dann verdiene ich plötzlich viel Geld damit und das wird nicht versteuert.

    Wer hat denn Erfshrungen mit diesem Thema?

    Vielen Dank für Eure Kommentare!

    Liebe Grüße,

    Flo

  2. #2
    Moderator Klettersteiger
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    Süß

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    Gewerbeanmeldung & Gewerbeanmeldung

    Wenn danach Fragen sind, kann dir sicherlich jemand hier beantworten..

  3. Die folgenden Mitglieder bedankten sich für diesen Beitrag:


  4. #3
    Administrator Bergwanderer Avatar von Ultima
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    Zitat Zitat von flo07 Beitrag anzeigen
    weiß jemand ab wann man eine eigene Firma gründen sollte/muss?

    Wenn ich jetzt eine Nischenseite betreibe und mit dieser Seite sagen wir 100-200 Euro pro Monat verdiene, muss ich dann schon eine eigene Firma gründen, oder nicht?
    Hi Flo,

    sobald du aus selbständiger Arbeit Geld verdienst musst du das melden.

    Schöne Grüße
    Thomas

  5. #4
    Erfahrener Benutzer Wanderer
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    Wenn du nur das E-Book verkaufst, ist das eine Autoren-Tätigkeit. Die ist in Deutschland nicht gewerblich, sondern freiberuflich. Ich schätze, dass das in Wien ähnlich ist, frag einfach mal bei irgendeiner Beratungsstelle für Gründer.

    mediafon - der Ratgeber Selbstständige - Statusfragen

    Wenn Affiliate-Einnahmen dazu kommen, kann es wieder anders aussehen.

  6. #5
    Administrator Bergwanderer
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    Falls du außer den Ebook-Verkäufen auch noch andere Einnahmen erzielst (wovon ich mal ausgehe) kannst du bei der Beantragung deines Gewerbescheins einfach gemäß § 19 UStG die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen (im Gründungsjahr darf dein Gewinn maximal 17.500€ betragen).

    Dann musst du keine Steuern ausweisen und bei deiner jährlichen Steuererklärung nur eine simple Einnahmen/Ausgaben-Rechnung machen.

    Achtung: Falls du noch bei deinen Eltern wohnst, diese Kindergeld für dich beziehen und dein Umsatz im Jahr höher als ca. 8000€ ist, fällt das Kindergeld weg!

  7. #6
    Erfahrener Benutzer Bergwanderer Avatar von Lennard
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    Habe hier mal noch ne Follow Up Frage bezüglich den verschiedenen vom Finanzamt ausgehändigten Nummern.

    Habe gerade mit einem freundlichen Finanz Beamten telefoniert, der meinte, dass eine Ust.ID nur notwendig ist für den innergemeinschaftlichen Handel (also Handel in der EU) und die Steuernummer das einzige ist, was man wirklich braucht, sowohl für Einkommen als auch Umsatzsteuer. Jetzt stellt sich mir gerade die Frage, wie sich das mit Produkten von Clickbank verhält, die nicht auf Deutsch sind. Also wenn man bsp. ein amerikanisches EBook bewirbt.

    Ist das dann als innergemeinschaftlicher Handel anzusehen oder fällt das unter die normale Steuernummer?

    Die Frage kam mir erst gerade und erreiche den Beamten nicht mehr.

  8. #7
    Benutzer Spaziergänger
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    Wenn Du als Affiliate für Clickbank arbeitest, erhälst Du Dein Geld ja ausschließlich von Clickbank = amerikanisches Unternehmen = nicht EU. Ob Du da englischsprachige oder deutschsprachige Produkte bewirbst, sollte egal sein.

    Viel interessanter ist hier die Frage, ob das Finanzamt mit den Belegen von Clickbank klarkommt; wer hat da Erfahrungen?

  9. Die folgenden Mitglieder bedankten sich für diesen Beitrag:


  10. #8
    Erfahrener Benutzer Bergwanderer Avatar von Lennard
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    Ja soweit war ich auch mit amerikanischem Unternehmen. Aber die Steuernummer ist ja ausschließlich für Deutschland. Die Ust.ID für Europa und was dann für international?

  11. #9
    Administrator Bergwanderer Avatar von Florian
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    Zitat Zitat von Shinedown Beitrag anzeigen
    Achtung: Falls du noch bei deinen Eltern wohnst, diese Kindergeld für dich beziehen und dein Umsatz im Jahr höher als ca. 8000€ ist, fällt das Kindergeld weg!
    Das stimmt nicht mehr. Vor kurzem wurde die Regelung abgeschafft, sodass du auch wenn du noch kindergeld beziehst, soviel dazu verdienen kannst, wie du möchtest. es gibt keine grenze mehr nach oben.

    aufpassen solltest du wenn du bafög oder ähnliche bezüge erhälst.
    Der Weg ist das Ziel.

  12. #10
    Benutzer Spaziergänger
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    Hallo Lennard!

    Zitat Zitat von Lennard Beitrag anzeigen
    Ja soweit war ich auch mit amerikanischem Unternehmen. Aber die Steuernummer ist ja ausschließlich für Deutschland. Die Ust.ID für Europa und was dann für international?
    Es geht bei dem Ganzen NUR um die UMSATZSTEUER. Angenommen du bist Unternehmer (kein Kleinunternehmer i.S.d. § 19 UStG) dann reicht für den Vorsteuerabzug in Deutschland deine normale Steuernummer. Auch international reicht deine normale Steuernummer, da du z.B. beim Import von Waren ggf. deutsche Einfuhrumsatzsteuer bezahlst.

    NUR in der EU, beim innergemeinschaftliche Erwerb gibt es betreffend der Umsatzsteuer ein Verfahren, bei dem du zwingend eine USt-IdNr. benötigst, wenn du z.B. Waren oder sonstiges beziehst und eine Rechnung „ohne“ Berechnung der ausländischen UST (z.B. aus Österreich), also Netto, haben möchtest.

    Habe z.B. mal einige Domains von österreichischen Domainhändlern (Unternehmer) erworben und durch Angabe meiner USt-IdNr. eine Netto-Rechnung ohne österreichische UST (müssten in Österreich ca. 22% sein) erhalten. Ohne USt-IdNr. hätte ich die österreichische UST bezahlen müssen und mir diese ggf. über ein aufwendiges Erstattungsverfahren (Zeitaufwand!!!!!!!) zurück holen müssen.

    Gespenstermodus AN:

    Es gibt aber noch einen Grund eine USt-IdNr. zu beantragen. Auf deinen Rechnungen sowie Impressumsangaben reicht die Angabe einer USt-IdNr. aus, es ist nicht zwingend deine normale Steuernummer anzugeben, soweit eine USt-IdNr. vorhanden. Mit der USt-IdNr. kann man missbräuchlich nicht gar so viel anfangen, aber mit deiner normalen Steuernummer und Namen sowie etwas Geschick kann man beim Finanzamt schon mal mehr Auskünfte über dich erhalten als möglich sein sollte. Mag sein das ich hier Gespenster sehe, aber wenn eine USt-IdNr. vorhanden, dann würde ich auch nur diese kommunizieren (Impressum, etc.).

    Und wieder AUS!

    Grüße

    Oliver

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