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Thema: Wirklich dringende Frage wegeneiner Ausbildung

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Wanderer Avatar von Mercy
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    Wirklich dringende Frage wegeneiner Ausbildung

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe mich im Internet jetzt tot gesucht und hoffe, hier mehr Glück zu haben.

    Es geht um Folgendes. Mein Sohn beendet dieses Jahr die Realschule.

    Also haben wir uns überlegt, wie es weiter geht.

    Er wird ein brauchbares Zeugnis mit Quali abliefern ( Mathe 1-2, Deutsch 2, Englisch 3)

    Nach einiger Zeit haben wir bei einem Tag der offenen Tür einer Berufskolleg die Ausbildung zum
    staatlich geprüften informationstechnischen Assistenten kennengelernt.

    Wir waren eigentlich begeistert, da die Ausbildugn sehr Vielfälltig zu sein scheint. Mein Sohn verdient zwar kein Geld, aber das ist kein Problem, da er ja bei uns wohnt.

    Die folgenden Gespräche mit den Lehrern waren auch eher positiv, er kann sogar das Fachabi auf diesem Weg mit machen.
    (Ich glaube dann verlängert sich die Ausbildung um 3 Monate)

    Tja, und dann habe ich im Netz gelesen, dass diese Ausbildung quasi nichts wert sei. "Verlorene Zeit", schrieben einige, die diesen Weg gegangen sind. Eher schlecht wäre es, diese Ausbildung zu machen, da dies eine Ausbildung für Leute wäre, die "sonst nicht bekommen haben".

    Ich bin natürlich total erschrocken, da ich meinem Sohn diese Ausbildung empfohlen habe. Echt, ihr könnt mir das jetzt glauben oder nicht, ich kann deswegen nachts schon nicht mehr schlafen.

    Der einzige dicke Haken an diesen supernegativen Aussagen, die sind alle von 2007 und älter.

    Das ist ja schon ne ganze Weile her. Also, hat einer von Euch Erfahrungen gemacht oder hat evtl. das Wissen, ob diese Ausbildung wirklich eher nachteilig ist, oder ob die Aussagen Kafffee von gestern sind?

    Tausend Dank

    Euer Mercy
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Wanderer Avatar von Mercy
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    Ich lade mal die Broschüre hoch. Wenn ich das richtig verstehe, dann kann doch mein Sohn nach erfolgreichem Abschluss dieser Ausbildung ein Studium machen, oder?

    http://www.clevere-jobs.de/ita_ahr_2010.pdf
    Geändert von Mercy (14.06.2013 um 12:41 Uhr)
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  3. #3
    Moderator Klettersteiger
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    Die folgenden Gespräche mit den Lehrern waren auch eher positiv, er kann sogar das Fachabi auf diesem Weg mit machen.
    Wenn er das Ziel verfolgt dort ein Fachabi zu machen, um später zu studieren, dann bringt es sicher was. Wenn aber hofft danach einen Job mit dieser Ausbildung zu finden, so muss ich euch enttäuschen. Diese Ausbildung wird von keinem Betrieb akzeptiert, da es sich um keine Ausbildung handelt die von der IHK geprüft wird.

    Die Ausbildung wird bei uns sehr oft angeboten und die Azubis, die diese Ausbildung annehmen, machen es aus einem Grund, später mit dem Fachabi an der FH zu studieren. Lasse dir bloß nicht einreden dein Sohn bekommt i-wo ne Chance mit dieser Ausbildung, später sagen sogar die Lehrer im Unterricht selber - ihr werdet von keinem Betrieb angenommen, geht lieber danach studieren. Nur etwa 5 % finden einen brauchbaren Job und diese müssen im Betrieb wie jeder Lehrling alles wieder von vorne durchlaufen. So sieht`s aus!

    Abi oder eine betriebliche Ausbildung kommt nicht in Frage?
    Geändert von Alex (14.06.2013 um 12:59 Uhr)

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  5. #4
    Benutzer Spaziergänger Avatar von Sebastian Czopp
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    Hallo Mercy,

    Alex hat es schon richtig gesagt. Es ist keine "richtige" Ausbildung.

    Es ist aber sehr gut, wenn man Fachabi machen möchte. Man bekommt einen fachlich interessanten Schwerpunkt dazu, ähnlich wie bei der Höheren Handelsschule (Schwerpunkt Wirtschaft) oder anderen spezifischen weiterführenden Schulen.

    Danach kann er eine richtige Ausbildung machen (z.B. Informatikkaufmann, Fachinformatiker oder was ganz anderes) oder studieren.

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  7. #5
    Erfahrener Benutzer Wanderer Avatar von Mercy
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    OK, schon mal vielen Dank Euch.

    Es sind allerdings auch über 3 Jahre. Ich hab mich nur gefragt, ob es dann nicht bessere Alternativen gibt.

    Allerdings ist es ein großer Vorteil, wenn er danach studieren kann, oder?

    Was ich nicht ganz verstehe, Alex, du schriebst, dass es kein IHK Abschluss wäre. Ich dachte immer, staatlich geprüft
    wäre ein IHK-Abschluss bzw. die IHK würde diese Prüfung abnehmen. Liege ich da falsch?

    Also ganz so falsch wäre dieser Weg also nicht,oder? Es macht halt nur Sinn, wenn mein Sohn danach eine speziellere Ausbildung oder ein Studium machen möchte. Stimmt das?


    Dank Euch nochmal

    Mercy
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  8. #6
    Moderator Klettersteiger
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    Also ganz so falsch wäre dieser Weg also nicht,oder? Es macht halt nur Sinn, wenn mein Sohn danach eine speziellere Ausbildung oder ein Studium machen möchte. Stimmt das?
    Nur wenn er weiter studieren möchte. Speziellere Ausbildung macht keinen Sinn, da er auch mit einem Realabschluss sich für eine betriebliche Ausbildung bewerben kann. Wieso macht er das nicht?

    Was ich nicht ganz verstehe, Alex, du schriebst, dass es kein IHK Abschluss wäre. Ich dachte immer, staatlich geprüft
    wäre ein IHK-Abschluss bzw. die IHK würde diese Prüfung abnehmen. Liege ich da falsch?
    Nein, die Prüfung nimmt nicht die IHK ab. Die wird beim zuständigen Kultusministerium eingereicht und ist in jedem Bundesland anders gegliedert, was auch die Anforderungen betrifft. Daher kann dein Sohn bei Berufsausbildung die in Hessen angeboten wird, in Bayern bei der Bewerbung schon probleme bekommen.

    Um es kurz zu machen: Die Berufsausbildung wird in jedem Bundesland vom Kultus festgelegt(Schwerpunkte). Je nach Bundesland sind die Anforderungen an die Prüfung unterschiedlich. Der Nachteil der bei diesen stattlichen Schulen entsteht, man hat keinen praktischen Bezug, da man nur durch Praktika einen praktischen Bezug nachweisen kann/muss.

    Die Betriebe vertrauen auf die Empfehlung der IHK und sagen, diese Schüler sind in der Industrie oder im Handwerk nichts wert, da sie kaum einen Bezug zu der echten Arbeit in der Industrie haben. Für Betriebe zählt nur das duale Ausbildungssystem welches von der zuständigen IHK geprüft wird und deutschlandweit (gleiche) Prüfungen durchführt.

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  10. #7
    Administrator Bergwanderer
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    Eine gute Alternative wäre wohl eine Ausbildung zum Fachinformatiker.
    In meinem Studiengang habe ich einen Kommilitonen, der erst eine Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht, danach sein Abitur nachgeholt halt und jetzt dasselbe studiert wie ich.
    Und selbst wenn das Studium dann nicht klappen sollte, hat man immernoch die anerkannte Ausbildung sicher in der Tasche.

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