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Thema: Work-Life Balance - Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu Leben?

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Wanderer
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    Work-Life Balance - Leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu Leben?

    Als ich vor einigen Tagen diesen Blogartikel von Markus in der SEO Scene zum Thema Internet Marketing und Burnout gelesen habe, musste ich in manchen Punkten nicken und konnte dem zustimmen.

    In den letzten Wochen kam auch bei mir einiges an Arbeitszeit zusammen. Es ist noch nicht ganz so extrem wie bei Markus, dass ich von 12-Stundentagen sprechen würde - allerdings kommt doch einiges zusammen. Kundengeschäft, Nischenseiten, Jointventures... zwischendurch Studieren, Freunde treffen und wenn dann nochmal Zeit bleibt, die ein oder andere attrative Dame treffen.

    Ergo, Kundenbetreuung und Aufträge sichern quasi meinen regelmäßigen Cashflow und die Einnahmen aus Nischenseiten und Jointventures sind ein nettes Zubrot, was auch einiges an Spaß mit sich bringt. Klar wäre es schön, zu einem Zeitpunkt X die Kundenbetreuung auf die Lieblingskunden zu reduzieren und hauptsächlich eigene Projekte zu machen - das wird aber sicher noch seine Zeit dauern.

    Ich versuche derzeit zu reflektieren, wieso der Zustand so ist, wie er denn nun ist. Tägliches arbeiten macht mir Spaß, allerdings will ich das Pensum senken. Nischenseiten haben einen enormen Zeitaufwand - und in meinem Fall steht leider nur in wenigen Fällen ein entsprechender Lohn auf der Haben Seite. Doch irgendwie macht es dann doch Spaß, immer wieder neue Nischenseiten zu bauen und darauf zu hoffen, dass es eine der "goldenen" ist, die sich auch mit monatlichen Einnnahmen bedanken.

    • Wie sehen eure Meinungen und Tipps zu einer guten Work-Life Balance aus?
    • Wie sehen eure Filter aus für eine Nischenseite, geht ihr nur in Märkte die eine Summe xxx monatlich einspielen könnten?
    • Teilt ihr die Erfahrungen der langen Arbeitszeiten, die nicht immer im Verhältnis mit dem Lohn am Ende des Monats auf dem Konto stehen?
    Geändert von MarioSchebbe (29.01.2013 um 23:37 Uhr)
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Wanderer Avatar von Matthiaz
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    Ja ich verstehe was du meinst du musst dich entscheiden ob du weiter an deinem passiven Einkommen arbeiten möchtest oder eben direkt Dienstleistungen verkaufst, und wenn du Studierst würde ich dir eher zu zweiterem Raten....

    Nischenseiten können mit Sicherheit Geld einbringen aber es Dauert aufjedenfall bis sich der Aufwand rechnet

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Klettersteiger
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    Hey Mario, mit einem Burnout ist wirklich nicht zu spaßen. Mich hat es vor 2,5 Jahren richtig zerhauen - nach 5 Jahren Spedition, Vertrieb, Wochenendsarbeit, etc. Da ging ein halbes Jahr gar nichts mehr.

    Aktuell arbeite ich ungefähr 4 bis 5 Stunden am Tag. Meine Freundin geht in der Altenpflege im Schichtdienst arbeiten, und ich hüte unseren Kleinsten (1 Jahr) zu Hause. Deshalb ist zeitlich nicht mehr drin.

    Von der Arbeitszeit her ist das schon mal gut, auch wenn durch Arbeit und Kinder das Private die letzten Monate etwas zu kurz kommt.

    Was ich gerne noch abschaffen möchte, ist es sonntags zu arbeiten. Das ist aber hauptsächlich meiner Unorganisiertheit zuzuschreiben, dass das überhaupt nötig ist. Das ist so mein nächstes Ziel zumindest diesen einen Tag fix frei zu haben.

    Ansonsten muss ich mich da Matthiaz anschließen. Ich finde es toll, dass du als Student da schon so aktiv bist. Aber du solltest dich entscheiden, wo deine Prioritäten liegen, und diese dann verfolgen. Denke, da hast du langfristig mehr davon und weniger Stress.

  4. #4
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    Ich denke es, es ist sehr schwierig die richtige Balance zwischen Leben und Arbeiten zu finden. Ich bin seit fünf Jahren selbständig und arbeite mittlerweile sieben Tage pro Woche. Setzt man Zeitaufwand und Lohn einander gegenüber, glaube ich nicht, dass der Lohn gerechtfertigt ist.
    Im Allgemeinen denke ich schon, dass gerade in der Internet- bzw. Online Marketing Branche viel Arbeit kaum zu umgehen ist. Vielleicht mag das auch einfach daran liegen, dass es noch immer Regionen in Deutschland gibt, in denen dieser Bereich recht unbekannt ist. Ich denke einfach, dass sich Fleiß auszahlt. Demzufolge sollte man wohl ab und an die Augen zudrücken und weitermachen.
    Burnout ist ein Thema, das sicherlich wichtig ist und Aufmerksamkeit verdient. Es hat sich aber gewissermaßen auch zum Trendthema entwickelt. Vor einigen Jahren war sicherlich kaum die Rede Rede davon. Viel gravierender wie eine hohe Summe an Arbeitsstunden finde ich den Erfolgsdruck. Der ist enorm und kann erdrückend sein.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Bergwanderer Avatar von Sebastian Czypionka
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    Mach es anders herum!

    Nimm keine Aufträge an. Dadurch verdienst Du zwar viel weniger, aber hast viel mehr Zeit für das, was irgend wann mal passiv für Einnahmen sorgen könnte. Und: Du hast viel weniger Sorgen, Stress, Zeitdruck, usw.

    Rechne aus, wie viel Kohle Du pro Monat brauchst und vielleicht hast Du einen lockeren Auftraggeber oder eine andere Art des Verdienstes, um dieses Einkommen pro Monat "SICHER" aufzubringen.

    Damit hast Du den Pflicht-Part und den lebenswichtigen Part erfüllt und kannst ab sofort alles machen, wozu Du Lust hast...

    ...Privates, Feiern, Party, Freunde, Familie oder auch mal 3 Tage Nischenseiten und Dir damit dann auch etwas aufbauen und nicht nur Zeit gegen Arbeit zu tauschen!

  6. Die folgenden Mitglieder bedankten sich für diesen Beitrag:


  7. #6
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    Ich denke man darf die Arbeit nicht überhand nehmen lassen. Mein Arbeitstag hatte vorher bis zu 15 Stunden. Doch da hatte mir meine Gesundheit einen Strich durch gemacht.

    Meine Arbeit im Internetmarketing hat derzeit eine klare Struktur. Während meine Lebensgefährtin an der Arbeit und die Kinder in der Schule sind arbeite ich an meinen Projekten, sonst ist Familie angesagt!!! Und wo ich weiß das ich gewisse Punkte nicht schaffen kann hole ich mir Hilfe. So lassen sich meiner Ansicht nach auch Ziele schneller erreichen.

    Ich teile die Meinung von Sebastian das man erstmal nur seinen Pflicht-Part erledigen sollte und den Rest je nach Lust.
    Mit Motivation arbeitet es sich nicht nur leichter sondern auch schneller!
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  8. #7
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    Klar sollte man erstmal seinen Pflichtpart erledigen, alles andere ist optional.
    Aber für den Studenten, der sich einfach nur einen guten Nebenverdienst sichern will und später ohnehin nicht hauptberuflich im Onlinemarketing tätig sein wird, ist es meiner Meinung nach ziemlicher Blödsinn, an einem "passiven" Einkommen zu arbeiten wenn man auch Dienstleistungen anbieten kann.
    Den Wenigsten wird es wohl gelingen, die Arbeitszeit die durch den Aufbau und die Pflege einer Webseite entsteht später durch die Einnahmen der Webseite wieder hereinzuholen und den hochgerechneten Stundenlohn im arithmetischen Mittel auch nur annähernd so hoch zu halten wie den Stundenlohn beim Anbieten von Dienstleistungen in Form von Aufträgen.

    Des Weiteren gibt es kein passives Einkommen, immer muss irgendwas gemacht werden, sei es die Pflege einer Webseite oder diverse bürokratische Dinge - wenn man das auch noch berücksichtigt, braucht man wirklich eine sehr gute Idee, damit sich das im Vergleich zum Anbieten von Dienstleistungen auch lohnt.

  9. #8
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    Da teile ich deine Meinung komplett Shinedown. Wir müssen wohl aber auch zugeben, dass wir fast alle auf der Suche nach "DER" Nische sind.
    Und die meisten gauckeln einem vor das Nischenseiten schnell erstellt sind und ab dem Punkt das Geld nur so sprudelt. Das dies nicht so ist wissen hier im forum 99%.
    Persönlich finde ich es aber gut das es solche Behauptungen noch gibt. Dadurch bin ich persönlich auch auf das Internetmarketing aufmerksam geworden. Wer dann weiter recherchiert findet dann die "ehrlichen" und sieht auch die Nachteile. Gerade den Zeitaufwand!!!
    Diejenigen die glauben das alles ein reines passives Einkommen ist, ist auch noch grün hinter den Ohren
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  10. #9
    Erfahrener Benutzer Wanderer
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    Diejenigen die glauben das alles ein reines passives Einkommen ist, ist auch noch grün hinter den Ohren
    passives Einkommen ist für mich ein nebensächlicher Grund.

    Viel mehr liegt es daran, dass wir 2 Ressourcen haben.


    Zeit und Geld. Da viele kein Geld haben, bietet ihnen das Internet die Möglichkeit mit (fast) nichts, sich etwas auf zu bauen.
    Und ohne das Risiko, später die ökonomische Freiheit zu verlieren, wenn es schief geht.

  11. #10
    Erfahrener Benutzer Wanderer
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    Klar sollte man erstmal seinen Pflichtpart erledigen, alles andere ist optional.
    Aber für den Studenten, der sich einfach nur einen guten Nebenverdienst sichern will und später ohnehin nicht hauptberuflich im Onlinemarketing tätig sein wird, ist es meiner Meinung nach ziemlicher Blödsinn, an einem "passiven" Einkommen zu arbeiten wenn man auch Dienstleistungen anbieten kann.
    Zu der Kategorie Studenten würde ich mich nicht dazuzählen. Ich gehe einen anderen, meinen eigenen Weg, der mir ein Studium an der Fachochschule ermöglicht. Das heißt ich kann auch mal 3 Monate pausieren, wenn ein Launch in Arbeit ist - oder bin auch nicht an fest Anwesenheitszeiten gebunden.

    Meine Maßnahmen, die ich getroffen habe:
    Vielleicht interessiert das den ein oder anderen, was ich gemacht habe, um die Lage zu verbessern. Ich habe mir jetzt ein Zeiterfassungstool eingerichtet und werde erstmal tracken, wie hoch die Arbeitszeit in Wirklichkeit ist - und wo sie eben reinfließt. Nach zwei Wochen werde ich nach dem Pareto-Prinzip vorgehen - und kicken, was mich nicht weiterbringt.
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